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Pfotenpflege als zusätzlicher Schutz für den Hund

Hund mit Hundepfoten

Inhaltsübersicht

Gesunde Hundepfoten haben eine glatte Oberfläche, sind weich und fühlen sich angenehm warm an. Bei starker Beanspruchung der Pfoten kann sich die Oberflächenbeschaffenheit aber ändern. Raue und rissige Pfoten können deinem Vierbeiner starke Schmerzen bereiten. An sich sind Pfoten ziemlich robust und nur bei Welpen noch eher empfindlich. Mit mehr Belastung wird die Haut an den Pfoten dicker und halten mehr aus. Unsere normale Umgebung ist aber nicht für Barfußläufer gemacht – harter Asphalt, Gasscherben und spitze Steine lassen sich fast überall finden. Das tut den Pfoten nicht allzu gut. Um den Pfoten von deinem Hund einen guten Schutz zu bieten, findest du im folgenden Artikel wichtige Informationen.

Pfotenpflege Hund
(Bildquelle: unsplash.com I camylla93)

Pfotenpflege im Winter

Vor allem im Winter werden Hundepfoten beansprucht. Frost, Eis und Salz können sich negativ auf die Beschaffenheit der Pfotenoberflächen auswirken. Aber trotzdem will und kann man nicht auf die täglichen Spaziergänge verzichten. Hier ist es zum Beispiel wichtig, lieber mehr Runden zu gehen als eine große, damit die Hundepfoten der Kälte nicht zu lang ausgesetzt sind. Du solltest auch darauf achten, dass du mit deinem Vierbeiner nicht auf Wegen gehst, die mit Salz gestreut wurden sondern einfach die nehmen, die nicht gestreut sind. Außer du hast einen älteren Hund mit Gelenkproblemen – dann ist er eher auf gestreuten Wegen aufgehoben, da sie einfacher ausrutschen können.

Nach dem Spazierengehen im Winter, solltest du die Pfoten auf jeden Fall mit lauwarmem Wasser abwaschen. Auch zwischen den Zehen solltest du gut durchspülen, dort sammeln sich nämlich Salz, Split und Eisklumpen gerne. Werden sie nicht entfernt, kann es zu Hautreizungen kommen. Wenn du die Pfoten nicht wäschst, dann leckt dein Hund sie sich selber sauber. Das sollte vermieden werden, da er so Streusalz aufnimmt. Und das ist nicht gesund.

Pfotenpflege
(Bildquelle: unsplash.com I glencarrie)

Risiken für Pfoten

Folgende Punkte können im Winter Risiken für Hundepfoten darstellen:

  •       Schnee
  •       Streusalz
  •       Split (im Einsatz gegen Glatteis)
  •       Eis

Anzeichen für schmerzende Pfoten im Winter

Du bist dir nicht sicher, ob dein Vierbeiner Schmerzen an den Pfoten hat? Folgende Liste könnte dir dabei helfen, zu erkennen ob dein Hund Pfotenschmerzen hat.

  •       Ablehnung vor dem Spazieren gehen
  •       Will nicht mehr laufen
  •       Winseln
  •       Pfotenlecken
  •       Hinken

Pfotenpflegemittel für Hunde

Um Verletzungen vorzubeugen und Pfoten auf verschiedene Witterungsverhältnisse vorzubereiten, kannst du sie gut pflegen. So wird der natürliche Schutz der Haut gestärkt. Das heißt nicht, dass du deinen Vierbeiner danach im Streusalz rumlaufen lassen darfst – Die Pfotenpflege stärkt nur die natürliche Haut. Im Folgenden erfährst du viele Möglichkeiten, wie du die Pfoten pflegen kannst.

Welpe PFoten
(Bildquelle: unsplash.com I kronemberger)

Pfotencremes und -salben

Um die Pfoten deines Vierbeiners zu schützen kannst du immer auf hochwertige Cremes und Salben zurückgreifen. Bei den Produkten solltest du aber darauf achten, dass sie nicht auf Paraffinbasis hergestellt werden. Besonders gut eignen sich Cremes mit Popolis oder Aloe Vera.

Pfotenbalsam*

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Öle für Hundepfoten

Aber auch Pflegeöle eignen sich gut bei Hundepfoten. Hier sind auch die Inhaltsstoffe wichtig – achte auf hochwertige Öle und verwende nicht zu viel, damit dein Vierbeiner es nicht in der ganzen Wohnung verteilt. Es sollte gut einziehen.

Pfotenwachs

Pfotenwachs ist vor allem im Winter eine gute Pflegemethode. Es verhindert, dass Salz und Split die Pfoten reizen. Hier eignet sich Pfotenwachs, das pflegende Öle, Sheabutter und Bienenwachs enthält. Bienenwachs eignet sich gut als Grundlage da es bereits von Natur aus eine desinfizierende und antibakterielle Wirkung aufweisen kann. Trage das Pfotenwachs am besten vor dem Spaziergang auf.

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Pfotenlotion

Für bereits ziemlich trockene oder sogar wunde und rissige Hundepfoten, eignen sich Lotionen ebenfalls recht gut. Mit diesen kann man die Regeneration der Haut an den Pfoten unterstützen und sie sollen Reizungen lindern.

Hundepfoten
(Bildquelle: unsplash.com I karsten116)

Hundeschuhe und weiterer Pfotenschutz für den Winter

Im Winter sind die Hundepfoten ja besonders belastet. Folgendes kannst du machen um Schäden an den Pfoten zu vermeiden beziehungsweise zu minimieren:

  • Kannst du einer gestreuten Fläche nicht ausweichen, dann trage deinen Hund über diese Fläche.
  • Wohnst du in der Stadt, oder in einem Gebiet wo viel gestreut wird, dann kannst du es mit speziellen Hundeschuhen versuchen. Hundeschuhe werden häufig bei Schlittenhunden verwendet. Hundeschuhe schützen die Pfoten vor Salz, Split und Frost.
  • Wie schon erwähnt, sollten Pfoten vor allem im Winter mit Salben oder anderem Schutz für die Pfoten eingerieben werden.
  • Kürze das Fell an den Zehen. Bei viel Fell an den Zehen, bleiben Salz und Schnee eher haften. Das kann zu unangenehmen Reizungen führen. Deswegen empfiehlt es sich, diese Stellen mit einer Fellschere zu kürzen.
  • Wasche die Pfoten nach dem Spaziergang ab.
  • Rissige Pfoten kannst du mit Hirschtalg oder Melkfett pflegen
Hund mit Hundeschuhen im Schnee
(Bildquelle: pixabay.com I 6355831)

Pfotenschutz im Sommer

Nicht nur im Winter sollte auf eine gute Pflege der Pfoten geachtet werden. Nicht selten heizt sich der Asphalt auf eine unangenehme und zu heiße Temperatur auf. Das könnte zu Verbrennungen an den Pfoten führen. Bevor du also mit deinem Vierbeiner im Sommer raus gehst, prüfe auf jeden Fall wie heiß der Asphalt ist.

Um Verbrennungen vorzubeugen kann auch hier die richtige Pflege entscheidend sein. Richtiger Pfotenschutz und das Ausweichen auf natürlich Böden können dabei unterstützen.

Ist es schon zu spät und dein Hund hat bereits Verbrennungen an den Pfoten, solltest du deinen Tierarzt aufsuchen. Dieser kann deinem Vierbeiner dann einen Pfotenverband anlegen und prüfen ob eine Brandsalbe benötigt wird.

Pfotenverletzungen durch richtige Pflege vorbeugen

Allgemein kannst du auch Verletzungen der Pfoten durch richtige Pflege vorbeugen. Hierzu gehört es die Krallen richtig zu kürzen, Pfoten immer trocken zu halten, damit sich keine Keime ausbreiten und das Fell an den Pfoten zu kürzen. Mit diesen drei Punkten kannst du schon viel erreichen.

Hundepfoten
(Bildquelle: unsplash.com I rubyschmank)

Wann solltest du die Pfoten pflegen?

Generell solltest du immer auf die Pfoten deines Vierbeiners achten, aber vor allem in den Winter- und Sommermonaten ist eine Pfotenpflege unabdingbar. Aber auch wenn dein Hund folgende Symptome aufweist, solltest du seine Pfoten lieber noch einmal kontrollieren und wenn nötig, um Arzt gehen.

  •       Krallen, die den Boden berühren und sich hochdrücken
  •       Hund leckt Pfoten
  •       Hund knabbert an Pfoten
  •       Überdurchschnittlich hohes Ausrutschen auf glatten Böden
  •       Keine Lust auf Spaziergänge bzw. fehlende Freude
  •       Schrägstellung der Pfoten
  •       Schmerzen beim Gehen
  •       Unterdurchschnittlich langsames Tempo beim Spazieren gehen
  •       Hinke

Standardausstattung für die Pfotenpflege

  •       Krallenzange oder Krallentrimmer
  •       Fellschere mit stumpfen Enden
  •       Krallenfeile
  •       Taschenlampe
  •       Kleine Badewanne
  •       Pfotenbalsam oder Pfotenöl

Quellen:

[1] https://www.drhoelter.de/tierarzt/blog/hundepfoten-im-winter-richtig-schuetzen.html

[2] https://pawaho.com/blogs/hundeecke/pfotenpflege-bei-hunden-im-winter

[3] https://www.ideal-versicherung.de/magazin/pfotenpflege-beim-hund/

[4] https://modern-dogs.de/ratgeber/pfotenschutz-hund/

[5] https://www.mein-haustier.de/magazin/hundepfoten/

[6] https://www.fressnapf.de/magazin/hund/pflege-hygiene/pfotenpflege/

Helena

Helena

Helena ist seit klein auf begeistert von Fellnasen, weshalb es ihr viel Freude bereitet sich mit den verschiedensten Themen Rund um den Hund auseinanderzusetzen.
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