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Das perfekte Hundegitter finden

Hunde im Kofferraum

Inhaltsübersicht

Gastbeitrag von Travall

Für viele Hundehalter*innen stehen im Alltag regelmäßige Autofahrten zum Hundetraining, in den Wald, zu Freunden und Bekannten oder zum Tierarzt an. Außerdem kommen unsere Vierbeiner gern mit in den Urlaub, denn Hunde sind Rudeltiere und fühlen sich in der Nähe ihrer Menschen am wohlsten. Und weil ein Tier im Auto gesichert werden sollte, hat Travall heute eine Kaufberatung zum Thema Hundegitter für dich zusammengestellt.

Ist ein Hundegitter Pflicht, wenn ein Hund im Auto mitfährt?

Zunächst einmal gibt es keine Anschnall- oder Hundegitterpflicht für Haustiere im Auto. Da ein Hund laut Gesetz als Ladung gilt, muss er aber so gesichert werden, dass er die Fahrzeuginsassen nicht gefährden kann, indem er zum Beispiel vom Heck aus nach vorn klettert und den Fahrer ablenkt. Und im schlimmsten Fall könnte ein Hund mit großer Wucht durch das Auto geschleudert werden, wenn er nicht ordnungsgemäß gesichert wird.

Hat man einen ungesicherten Vierbeiner dabei, riskiert man ein Bußgeld. Bei einem Unfall, der durch ein ungesichertes Tier mitverursacht wird, muss man unter Umständen auch für Schäden aufkommen: In einem konkreten Fall ist ein Hund während der Fahrt ins Lenkrad gesprungen, sodass das Auto von der Fahrbahn abkam und sich überschlug. Die vernachlässigte Ladungssicherung wurde vor Gericht als grob fahrlässiges Verhalten eingestuft, und der Fahrer blieb am Ende auf einem Schaden von 47.000 Euro sitzen (Urteil des Oberlandesgerichts Nürnberg vom 13.2.1997, Az. 8 U 2819/96).

Hund im Kofferraum mit Hundegitter
©TRAVALL

Was ist besser: Hundebox, Sicherheitsgurt oder Hundegitter?

Zunächst denkst du vielleicht über die Anschaffung einer Hundebox oder Doppelbox nach. Je nach Charakter des Tieres kann eine Box als sichere Höhle empfunden werden, mit der vielleicht schon im Haus trainiert wurde. Ein wesentlicher Nachteil einer im Kofferraum installierten Hundebox ist allerdings der Platz, den sie einnimmt: Je nach Anzahl der Hunde und Hunderasse füllt die Box den Großteil des Hecks aus, sodass der Kofferraum nicht mehr für andere Dinge genutzt werden kann. Darüber hinaus fühlen sich manche Hunde in einer Box einfach nicht wohl, da sie ihre Menschen während der Fahrt gern sehen oder aus dem Fenster schauen möchten.

Ein Sicherheitsgurt Hunde wird normalerweise auf der Rücksitzbank genutzt, speziell dann, wenn der Kofferraum sehr klein ausfällt oder durch Kinderwagen, Kisten und Kästen schon voll beladen ist. In den Crashtests des ADAC fallen aber viele Modelle durch, weil die Karabiner brechen und der Hundedummy tief in die Lehne des Vordersitzes geschleudert wird. Wer gar keine andere Sicherungsmöglichkeit als den Hundegurt hat, der sollte deshalb unbedingt auf ein besonders hochwertiges Modell achten. 

Im Gegensatz zu einer Transportbox nimmt ein Hundegitter (fast) gar keinen Platz im Heck ein. Ein gut passendes, fahrzeugspezifisches Trenngitter aus Stahl bildet darüber hinaus eine stabile Barriere zwischen Kofferraum und Sitzbereich im Auto. Und dank seiner Robustheit und Langlebigkeit kann die Abtrennung gleichzeitig as Gepäckschutzgitter genutzt werden, zum Beispiel um Kinder in rückwärtsgerichteten Kindersitzen vor Gefahren durch ungesicherte Ladung zu schützen.

Worauf solltest du beim Kauf eines Hundegitters achten?

Hund im Kofferraum mit Trenngitter

Passform

Damit es auch im Ernstfall bestmöglichen Schutz bieten kann, muss das Hundegitter zur Form und Größe des Autoinnenraums passen. So lässt beispielsweise der Rahmen eines fahrzeugspezifischen Trenngitters genug Platz für die Nutzung aller Sicherheitsgurte – selbst dann, wenn sich einer der Gurte im Dachhimmel befindet oder falls ein Top-Tether-Gurt für einen rückwärtsgerichteten Kindersitz genutzt wird – ein klarer Vorteil gegenüber Universalgittern aus der Zoohandlung.

Eine weitere Besonderheit von fahrzeugspezifischen Hundegittern ist, dass sie aufgrund ihres speziellen Designs die Funktion der Seitenairbags für Personen auf den Rücksitzen nicht einschränken. Wer auf Nummer Sicher gehen will, sollte sich deshalb für ein Hundegitter entscheiden, das zum Fahrzeugmodell passt.

Material

Ein Gitter aus Stahl ist am besten dazu geeignet, die bei einem Aufprall entstehenden Kräfte an die Karosserie abzuleiten. Ein Gepäcknetz ist zwar oft billiger, hält aber Gepäckstücke oder Hunde nicht unbedingt auf, wenn sie bei einem Unfall aus dem Kofferraum nach vorn geschleudert werden. 

Viele Hundegitter sind für eine besonders lange Haltbarkeit mit einer kratzfesten Pulverbeschichtung überzogen. Hier solltest du darauf achten, dass es sich nicht um Lackfarbe handelt, denn Lack ist für Tiere, die am Gitter knabbern, giftig.

Verarbeitung

Minderwertige Qualität erkennst du daran, dass das Gitter trotz Einbau nach Anleitung wackelig ist und scharfe Kanten hat. Sind die Stahlmaschen außen auf den Rahmen geschweißt, besteht durch die spitzen Ecken Verletzungsgefahr. Besser sind Schutzgitter mit Schweißpunkten in der Mitte des Rahmens.

Befestigung

Im Gegensatz zu Universalgittern werden gute Gitter für jedes Fahrzeugmodell individuell entwickelt und hergestellt. Dabei werden nicht nur Form und Größe des Kofferraums, sondern auch die bereits vorhanden Befestigungspunkte des Wagens, darunter die Verzurrösen im Heck, bedacht. 

Dank seiner fahrzeugspezifischen Form kann ein fahrzeugspezifisches Hundegitter mit wenigen Handgriffen nachgerüstet werden, und zwar ohne Veränderungen im Fahrzeug; bei Bedarf kann es spurlos wieder entfernt werden.

Hundegitter
©TRAVALL

Unterstützung vom Hersteller

Wenn du noch nie ein Trenngitter im Auto nachgerüstet hast und keine Lust hast, deine Zeit mit komplizierten Anleitungen zu verschwenden, dann entscheide dich für einen Hersteller, der YouTube-Videos zur Montage anbietet und dessen Kundenservice gute Bewertungen im Internet hat. Außerdem solltest du vor dem Kauf nachfragen, ob man eventuell Teile nachbestellen kann – früher oder später geht nämlich immer etwas verloren!

Welche Ergänzungsmöglichkeiten gibt es?

Kofferraumteiler

Kommt ein Zweithund in die Familie? Oder möchtest du neben dem Hund auch Gegenstände im Kofferraum mitnehmen? Hier bietet sich die Nachrüstung eines Kofferraumteilers an: Das zusätzliche Gitter unterteilt den Kofferraum in Längsrichtung und schafft einen eigenen Reisebereich für den Hund, damit er zum Beispiel vor verrutschenden Tüten geschützt ist – und seine Nase nicht in die Einkäufe stecken kann!

Heckgitter

Besonders aufgeregte Hunde würden am liebsten schon aus dem Auto springen, wenn dieses langsam zum Stehen kommt. Sobald sich die Heckklappe auch nur einen Spalt breit öffnet, gilt es, sich daran vorbei ins Freie zu zwängen. Aber so sehr wir unsere Hunde für die Freude, die sie ausstrahlen, auch lieben – in manchen Situationen kann ein ungeregelter Ausstieg aus dem Auto zur brenzligen Situation werden. In diesem Fall empfiehlt sich die Nachrüstung eines Heckgitters oder einer Gittertür, die am Kofferraumteiler befestigt wird.

Kofferraumwanne

Soll der Kofferraum vor schmutzigen Hundepfoten und Tierhaaren geschützt werden? Dann kannst du eine fahrzeugspezifische Kofferraumwanne ins Auto legen, die ganz leicht gereinigt werden kann und an den Seiten keine Lücken lässt, in denen sich Tierhaare und Schmutz sammeln könnten. Und während eine Plastikwanne die Vibrationen, die während der Fahrt entstehen, einfach weitergibt, ist die Travall-Gepäckraumeinlage aus Gummi in der Lage, die Vibrationen zu dämpfen – das macht die Fahrt für Hunde angenehmer.

Über Travall

Travall ist die weltweit führende Marke für fahrzeugspezifische Hundegitter, Kofferraumteiler, Heckgitter und weiteres Autozubehör. Die Produkte richten sich an Familien, Hundebesitzer, Sportler, Outdoor-Begeisterte und alle, die sperrige, schmutzige oder nasse Gegenstände transportieren müssen. Sie sind genau auf das jeweilige Auto zugeschnitten und können deshalb ganz leicht daheim montiert werden. Auf der Travall-Website findest du einen Fahrzeug-Konfigurator, mit dem du in weniger als zwei Minuten zum passenden Zubehör für dein Auto geleitet wirst.

Helena

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